Ein offener Brief der FREIEN WÄHLER aus Friedrichshain-Kreuzberg
Die Äußerungen von Thilo Sarrazin zum Bildungsstand in Deutschland sollen durch zwei türkische Vereine jetzt als „… gezielt beleidigend rassistisch …“ in Berlin vor Gericht gebracht werden.

Wir FREIEN WÄHLER aus Friedrichshain-Kreuzberg sind zumeist Türken, Araber, Afghanen und auch ein paar Deutsche, vorrangig im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, und wir haben zu der Strafanzeige unsere eigene Meinung.
„Gezielt“ - sind die Behauptungen von Thilo Sarrazin ganz bestimmt - denn es werden statistisch erwiesene Tatsachen angesprochen. Von 100 deutschen Schülern gehen 29 aufs Gymnasium (Statistisches Bundesamt). Von 100 türkischen Schülern gehen nach gleicher Quelle nur 9 aufs Gymnasium, unter den Italienern (übrigens keine Muslime) 10 und unter den Serben in Deutschland nur 8. Wir sind eigentlich dankbar, dass dieses Gefälle endlich mal laut angesprochen wird, egal von wem.
„Beleidigend“ - ist die Tatsache, dass das überhaupt so ist - jedoch nicht für die Betroffenen, sondern für das Bildungssystem hierzulande. Bildungs-Deutschland als „Land der Dichter und Denker“ seit den Zeiten der Aufklärung ist nur noch eine Karikatur seiner selbst. Wenn die Lehrer nicht mehr in der Lage oder willens sind, den Kindern frühzeitig die deutsche Sprache und damit einen entscheidenden Teil der eigenen Kultur beizubringen, wird flink die Rechtschreibung „vereinfacht“. Es werden für Zuwanderer Quoten zur Aufnahme in den öffentlichen Dienst diskutiert. Quoten, die davon ausgehen, dass Zuwanderer ruhig weniger qualifiziert sein dürfen als deutsche Bewerber, um Polizist zu werden. Das ist für die dadurch benachteiligten Deutschen wirklich diskriminierend im eigenen Land.
„Rassistisch“ - ist das übliche Totschlag-Argument auf beiden Seiten. Rassistisch bedeutet bei den meisten deutschen oder sonstigen hier lebenden „Gutmenschen“, dass man überhaupt keine Unterschiede wie Hautfarbe, kulturelle und ethnische Herkunft, Bildungsstand usw. benennen darf. Bei manchen Zuwanderern auf der anderen Seite dient es dazu, sich über vermeintlich unliebsame Regeln oder erwiesene Tatsachen hinwegzusetzen. Als Steigerung wird dann ganz schnell noch der „Nazi“-Vorwurf hinterher geschoben, womit die Diskussion dann für beendet erklärt wird, obwohl sie gar nicht stattgefunden hat.
Gerade die erfolgreichen Einwanderer, die jetzt Strafanzeige erstattet haben, sollten mehr tun, um bei jungen Menschen als Vorbilder für erfolgreiche Integration zu wirken. Und dazu gehören neben guten Lehrern und guten Schulen nun einmal gute Deutschkenntnisse und der Wille zu guten Schulnoten. Dass viele Linke und Grüne dies bis heute verleugnen, zeigt mehr, dass Sie Zuwanderer anscheinend lieber als “Opfer” (und Wähler) am unteren Rand der Gesellschaft gebrauchen können, nicht aber als gleichberechtigte erfolgreiche Einwanderer, die am Ende auch noch stolz auf die deutsche Fußballmannschaft sein wollen. Dass die Linken und Grünen im Übrigen nicht gegen die Angriffe auf Zuwanderer durch Linksextremisten in schwarzen Kutten protestiert haben, zeigt klar deren in Wirklichkeit integrationsfeindliche Haltung.
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